Arbeitsgemeinschaft Systemische Kinder- und Jugendpsychiatrie e. V.


Protokoll der Mitgliederversammlung

am 03.07.02 in Viersen

Top 1
Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 7.09.01 aus Dresden wurde ohne Änderung angenommen.

Top 2
Bericht des Vorstandes

Herr Dr. Rotthaus berichtet, dass der Verein mittlerweile 89 Mitglieder hat. Die vom Verein veranstalteten Tagungen in Dresden und Berlin seien sehr erfolgreich verlaufen. Am 04.10.02 findet die nächste Mitgliederversammlung im Anschluss an die, vom Verein geplante, Veranstaltung gemeinsam mit der DGSF zum Thema "Störung des Sozialverhaltens" in Freiburg statt. Die Veranstaltung geht von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr, so dass die Mitgliederversammlung ab 17:30 Uhr stattfinden kann. Weitere Planungen für Aktivitäten des Vereins sind zum einen die Tagung in Wien sowie die Teilnahme an der DGSF Jahrestagung vom 17.09. bis 20.09.03 in Magdeburg.

Herr Rotthaus berichtet weiter, dass die beiden deutschen Verbände SG und DGSF eine gemeinsame Tagung im Auftrage der EBTA organisieren werden. Diese Tagung wird in Berlin stattfinden. Weiterhin berichtet Herr Rotthaus, dass das von uns ausgearbeitete Kurrikulum zur Kinder- und Jugendendlichenpsychotherapie den beiden Verbänden vorgelegt wurde. Von der SG kam die Rückmeldung, dass sich die Arbeitsgruppe um Herrn Dr. Kowerk mit dem Papier beschäftigen wird. In der DGSF wird das Papier wahrscheinlich erst Ende 2002 bearbeitet werden können. Beide Verbände gaben zu verstehen, dass sie an dem von uns vorgelegten Kurrikulum interessiert seien.
Weiterhin berichtet Herr Rotthaus, dass der wissenschaftliche Beirat die klientenzentrierte Therapie (GWG) anerkannt hat (nur für Erwachsene).
Es wurde von Herrn Rotthaus berichtet, dass die Zusammenarbeit zwischen SG und DGSF sehr gut sei. Es sei eine gemeinsame politische Linie gefunden worden und eine gegenseitige Anerkennung. Die DGSF möchte sich um weitere Bereiche kümmern. Erstens Forschung anregen und fördern, zweitens den Jugendhilfebereich etablieren (Ausbildung zum Systemischen Berater), drittens systemische Konzepte, Mediation und Konfliktmanagement.

Herr Spitczok von Brisinski sprach noch einmal die Veröffentlichung der Mitgliederliste im Internet an. Bislang hätten etwa 40 Mitglieder ihm eine Rückmeldung gegeben und waren mit einer Darstellung im Internet einverstanden. Probleme gab es hinsichtlich privater und dienstlicher Anschrift, die nicht immer auseinandergehalten werden konnten. Es wurde noch einmal kurz über den Sinn der Darstellung im Internet diskutiert. Festgehalten wurde, dass eine Basisliste erarbeitet werden sollte, mit Name, Ort und Postleitzahl. Jeder im Verein kann dann entscheiden, welche zusätzlichen Informationen er dort veröffentlichen möchte (Forschungsschwerpunkte, Behandlungsansätze usw.). Weiterhin gab Herr Ingo Spitczok von Brisinski bekannt, dass demnächst ein neues Kennwort existieren würde, was den Mitgliedern dann zugestellt wird. Frau Derichs äußerte den Wunsch, dass die Adressenliste immer auf dem neusten Stand gehalten werden sollte, dies könne aber nur geschehen, wenn die Mitglieder Änderungen bezüglich Bankverbindung und Wohnort, sowie Telefonnummern unverzüglich dem Verein mitteilen.

TOP 3
Kassenprüfung

Die Kassenprüfung wurde ordnungsgemäß von Frau Dr. med. U. Kirsch und Dipl. Psych. T. Gruber vorgenommen und für richtig befunden. Es wurde noch einmal betont, dass der Mitgliedsbetrag für Personen, die die Gehaltsstufe BAT 2a beziehen bzw. darüber liegen, 30 Euro beträgt und alle mit einem geringerem Einkommen, einen Beitrag von 15 Euro zu entrichten haben. Die Ein- und Ausgaben des Vereins wurden übersichtlich dargestellt. Der Kontostand beträgt 5462,52 .
Es gab keine Beanstandungen.

TOP 4
Vorstandswahlen

Von Herrn Spitczok von Brisinski wurde dann die Entlastung des Vorstandes beantragt. Es gab 22 Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen. Frau Derichs gab zu verstehen, dass sie nicht weiter im Vorstand tätig sein kann. Der Vorstand und die Mitglieder bedankten sich für ihre aktive Mitarbeit im Vorstand des Vereins. Frau Derichs übernahm dann die Wahlleiterfunktion. Sie bat um Vorschläge für den Vorstand. Vorgeschlagen wurde:

  • Herr Dr. Rotthaus als erster Vorsitzender,
  • Herr Dr. Höger als zweiter Vorsitzender,
  • Herr Geiken als Kassenwart,
  • Herr Dr. Naumann als Schriftführer und
  • Frau Behme-Mathissen als Beisitzerin.

    Es wurde der Antrag für eine Blockwahl gestellt. Hierfür gab es eine einstimmige Zustimmung von der Mitgliederversammlung. Es gab keine weiteren Vorschläge für Vorstandsmitglieder, so dass eine Blockwahl durchgeführt werden konnte.
    Der Vorstand wurde im Block mit 21 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen gewählt.
    Von Herrn Rotthaus wurde mitgeteilt, dass der Vorstand Herrn Spitczok von Brisinski regelmäßig als "Kooptiertes Mitglied" zu den Vorstandssitzungen einladen werde.

    TOP 5
    Evaluationskonzept "Systemische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie"

    Herr Dr. Höger stellte ein Konzept zur Evaluation systemischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie vor, dass vom Vorstand ausgearbeitet wurde. Es erfolgte eine Diskussion zur Vorstellung des Projektes. Diskutiert wurde noch einmal, ob das Störungsbild, was von Herrn Höger vorgestellt wurde, geeignet sei für eine solche Studie. Weiterhin wurde diskutiert, ob neben der systemischen Therapie auch eine medikamentöse Therapie sinnvoll sei. Weiterhin wurde erörtert, welche Institutionen und Praxen eventuell teilnehmen könnten. Offen blieb, ob es sich dabei um eine aufsuchende oder eine Komm-Struktur handeln sollte, das heißt, ob Klienten in dieser Studie aufgenommen werden, die in die einzelnen Praxen und Institutsambulanzen gehen, oder ob speziell für diese Untersuchung Kontakt zu Schulen oder Kindergärten aufgenommen werden sollte. Bezüglich des Störungsbildes gab es dann eine richtungsweisende Abstimmung. Es sollte abgestimmt werden, ob das Konzept, so wie es Herr Dr. Höger es vorgestellt hat, übernommen werden kann oder ob ein anderes Störungsbild gewählt wird, z. B. Schulphobie oder ältere dissoziale Jugendliche oder Jüngere im Vorschulalter. In der Mitgliederversammlung gab es ein deutliches Votum für die Störung Schulphobie. Es wurde dann vereinbart, dass in einer Arbeitsgruppe am 20.09.02 in Göttingen weitere Einzelheiten der Studie besprochen werden sollten, wenn dann da ein gemeinsames Konzept erarbeitet werden kann, sollte danach versucht werden durch Ansprechen von Kliniken und Praxen eine möglichst hohe Bereitschaft zur Mitarbeit erarbeitet werden. Das Konzept, was in Göttingen erarbeitet wird, sollte auch im Internet auf der ASK Website veröffentlicht werden.
    Alle Vereinsmitglieder sind herzlichst eingeladen aktiv in Göttingen am 20.09.02 zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr mitzuarbeiten. Das Treffen findet in der Kinder und Jugendpsychiatrie in Göttingen in der von Siebold-Str. 5 statt. Ende der Veranstaltung 17:45 Uhr.

    G. Geiken
    Schriftführer

    Zurück zum Seitenanfang

    Zurück