Arbeitsgemeinschaft Systemische Kinder- und Jugendpsychiatrie e. V.


Protokoll Herbsttreffen

am 07.09.01 in Dresden

Top 1
Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 19.05.01 wurde ohne Änderung genehmigt.

Top 2
Bericht des Vorstandes:
Die Mitgliederzahl beträgt z. Z. 89 Mitglieder. Die ASK-Website, die von Herrn Spitczok von Brisinski betreut wird, hat bislang über 40 000 Besucher gehabt. Die Viersener Therapietage finden vom 04.- 06.07.02 statt. Thema: "Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Unterschiede und Gemeinsamkeiten".
Am 03.07. ist die nächste Vollversammlung mit Vorstandswahlen.

Die DGSF-Tagung 2002 in Freiburg ist vom 02. - 05. 10.02. Die ASK möchte dort in alter Tradition ein Seminar gestalten.
Die DGSF-Tagung 2003 findet vom 17.- 20. 09. 03 in Magdeburg statt.

Wilhelm Rotthaus berichtet, mit welchen Themen sich die ASK nach dem Abschluss des Kurrikulums " Systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie" in den nächsten Jahren beschäftigen möchte:

  • Störungsspezifische Themen (z.B. ADS, Störung des Sozialverhaltens)
  • Vernetzung der Kliniken
  • Aufnahmeindikationen für stationäre Behandlungen
  • Evaluierung (Ambulante, Teilstationäre und Vollstationäre Behandlungen),prozess- und ergebnisorientiert; Qualitätssicherung; Prozessbegleitende Diagnostik
  • LRS Untersuchungen und Therapie
  • Umgang mit IVR und AP Familien
  • Traumabehandlung ( Integration der Familien ?)

    Christoph Höger berichtete, dass von Herrn Prof. Balck eine Evaluationsstudie zur systemischen Therapie anstrebt wird. Für den Bereich Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sollte die ASK sich beteiligen. Christoph Höger möchte dazu Ideen entwickeln, wie die Studie aus Sicht der ASK aussehen könnte und sie auf unserer Website veröffentlichen.

    TOP 3
    Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung wurde noch einmal das Curriculum "Systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie" vorgestellt. Diskutiert und zum Abschluss gebracht. Es wurde angeregt, ob der Punkt "störungsspezifisches Vorgehen" noch mehr in den Vordergrund kommen sollte. Weiterhin wurde die Idee, sozialpsychiatrische Inhalte mehr zu berücksichtigen, eingebracht. Therapiesetting, Therapiearten der systemischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Kontextmöglichkeiten sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Weiterhin kam die Anregung, "ärztliche Konsiliaruntersuchungen" aufzunehmen.
    Zu dem 5.1.4 gab es die Idee, multimodale Behandlungsmöglichkeiten mit aufzunehmen. Der Punkt 5.2.4 sollte gestrichen werden.
    Christoph Höger erklärte sich bereit, die Veränderungen mit einzuarbeiten. Danach gehen die Richtlinien zu Herrn Rotthaus, der dann mit einem Begleitschreiben des ASK, das Curriculum zur "Systemischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie" den Verbänden SG und DGSF übergibt.

    G. Geiken
    Schriftführer

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