Stationäre Mehrfamilientherapie auf einer Eltern-Kind-Station - Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf

Monika Tegethoff & Ursula Robertz, Rheinische Kliniken Viersen

7. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF), 10.10.2007 13.10.2007 - Neu-Ulm

Unter diesem Motto nehmen wir auf unserer Eltern-Kind-Station in Viersen bis zu acht Familien zeitgleich zu einer drei- oder vierwöchigen Behandlungsphase auf.

Die Kinder sind hauptsächlich 3 bis ca. 12 Jahre alt und in der Regel ambulant vorbehandelt. Grundsätzlich kommen Kinder mit allen Störungsbildern in Frage, die in der Kinder- und Jugendpsychiatrie vorkommen. Auch intellektuelle Befähigungen im Bereich der geistigen Behinderung sind kein Ausschlusskriterium für die Aufnahme.

Die Eltern werden intensiv in das Behandlungssetting mit einbezogen. Voraussetzung für einen erfolgreichen Verlauf ist, dass die Eltern in der Lage sind, der Aufsichtspflicht für ihre Kinder nachzukommen.

Wir möchten über die Besonderheiten, Möglichkeiten und Grenzen unserer Eltern-Kind-Station, die wir als Zusatzalternative zur herkömmlichen stationären kinder- und jugendpsychiatrischen Aufnahme sehen, berichten.



Zurück